Zum Abiturball 2019

105 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten am Nachmittag des 8. Juni 2019 in einem feierlichen Rahmen ihr Abiturzeugnis überreicht.

Fünfmal wurde das Kronjuwel  vergeben – die 1,0. In ihrer Abiturrede hielt  Schulleiterin Marieta Gruber ein besonderes Plädoyer für ihre Absolventen: Mensch sein – und auch Mensch bleiben. 0b es gelinge, werde die Zukunft zeigen. Damit zog sie in einer ihrer letzten Reden vor dem Ruhestand auch ein Fazit ihrer langen Erfahrung als Lehrerin und als Leiterin der Schule. Nele und Toby aus der 5. und 6. Klasse führten dann mit Witz und Geist durch ein zauberhaftes Programm. Eine ominöse Schriftenrolle, versteckt im Flügel, gab ihnen manches Rätsel auf. Über das die beiden nun mit Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Abiturienten orakelten. Lovina (Jg.11) am Flügel wagte eine Vorausschau in die Zukunft „In The Year 2525“ zu Geige (Pauline, 9/5) und Cajon (Felix, 8/6).

 

Zum glänzenden, liebevoll gestalteten Programm gehörten weitere künstlerische Beiträge von Schüler*innen aus den Klassen 5–11.  So begeisterten der Gesang von Lilly Rabe (Kl. 5) oder „Das klinget so herrlich“/ „Zusammen“ mit Breakdance der Kl. 6 und viele andere Talente. Der optimistische Ausblick der Moderatoren lautete: „WIR – die Kinder und Jugendlichen – sind die Zukunft. Und können diese selbst gestalten und vieles verändern.“ Sicherlich auch mit Hilfe der Eltern, der Tutoren und Lehrer.

 

Den Aufbruch in die Zukunft begann die traditionelle Abiturientenrede mit einem an dieser Stelle wenig traditionellen Lamento. Die so spitzzüngige wie -findige Rede verzichtete auf Dank, beklagte das an der Schule geltende Handyverbot sowie weitere als Repression gewertete Entscheidungen und verband sie mit Vorwürfen an die Lehrerschaft.

Die Abiturienten verlassen die Schule und stehen an einer neuen Pforte. Passierschein und zugleich Einladung ist das Zeugnis in ihrer Hand. Wie sie aufgenommen werden, hängt jetzt von ihnen ab.

 

Helke Kluge

Zitat Überschrift: Mahatma Gandhi