Abgefahren sind wir nicht nur am Sonntag, den 26.01., ins Skilager 2020, sondern auch auf den Pisten des Skigebiets Lofer in Österreich. Wir, das sind alle Schneebegeisterten der Jahrgänge 10 und 11 des Theodor-Fontane-Gymnasiums.

Von strahlendem Sonnenschein und beeindruckendem Blick über die Alpen bis hin zum eisigen Schneesturm und Abbruch des Skitages war in dieser Woche alles dabei. Schon als wir nach zehnstündiger Busfahrt in unserer Unterkunft „Friedlwirt“ ankamen, fühlten wir uns augenblicklich wohl. Beim Beziehen der Ferienwohnungen sowie beim anschließenden gemeinsamen Abendessen in der Gaststube wuchs die Vorfreude auf den kommenden ersten Skitag bis ins Unermessliche.

Am nächsten Tag ging es nach der Ski- und Snowboardausleihe mit der Gondel hoch hinaus. Oben angekommen jagten wir ab sofort in verschiedenen Gruppen, von Anfänger bis Profi, über die Hänge. Auch wenn es für manche zunächst erstmal der Anfängerhügel und Zauberteppich waren, am Ende der vier Skitage hatte jeder Erfolgserlebnisse oder neue Erfahrungen gesammelt.

Schnell entwickelten wir einen Tagesrhythmus, der das Skifahren, gemeinsame Mittagspausen auf der Baude und spaßige Spieleabende im Hotel beinhaltete. Doch bereits am nächsten Tag wurden wir von einem Schneesturm überrascht, der uns dazu zwang, den Skitag vorzeitig zu beenden. Die Laune ließen wir uns davon jedoch nicht verderben und nutzen die Zeit für eine Schneeballschlacht.

Der Neuschnee erschwerte uns das Skifahren jedoch auch noch am darauffolgenden Tag. Er stellte besonders für die Anfänger auf den Pisten eine Schwierigkeit dar und windige Wetterverhältnisse sorgten wieder für ein vorzeitiges Ende des Skispaßes. Doch alles, was an den vergangenen zwei Tagen wettertechnisch nicht stimmte, wurde an unserem letzten Tag wiedergutgemacht. Wir wurden mit strahlendem Sonnenschein und fantastischer Sicht über das Bergpanorama belohnt. Dass wir in der Lage waren, selbstständig in Kleingruppen die Pisten unsicher zu machen, erfüllte uns zusätzlich mit Stolz.

Von der Piste ging es dann in den Bus und ab nach Hause. Im Bus rekapitulierten wir die letzten gemeinsamen Tage: Trotz kleinerer Verletzungen und eines kurzen Krankenhausbesuches aufgrund einer Gehirnerschütterung waren wir alle wohlauf. Leckeres Essen, Harmonie in der Gruppe und lustige Spieleabende, inklusive Kegeln, hatten zudem für ein tolles Erlebnis auch abseits der Piste gesorgt. All das wurde uns ermöglicht durch die tatkräftige Unterstützung durch Herrn und Frau Eisold, Herrn Schneider und Frau Clauß.

Vielen Dank für die besten letzten Schultage des Halbjahres, die wir uns hätten wünschen können!

Mina L., Isabel W., Joy-Aliya G.