Sonderpreis bei "Jugend forscht"

Bundeswettbewerb 2017


Mit ihrer „Fliegenden Forschungsplattform" erreichten Florian Pollakowski (10/5) und Falko Staps den Höhepunkt des bundesweiten Wettbewerbs – das Bundesfinale. Nach der Präsentation ihres Projekts erhielten die beiden bei der Auszeichnung in festlichem Rahmen einen Sonderpreis für die erfolgreiche Arbeit im Bereich Technik mit 1000,- Euro sowie die Einladung, ihr Exponat bei der Heinz - und Gisela Friedrichs Stiftung in Frankfurt / Main vorzustellen.


Zur der Veranstaltung in Erlangen (bei Nürnberg) vom 25-28. Mai 2017 waren mit unseren Schülern alle Sieger der Landeswettbewerbe eingeladen. Insgesamt hatten sich bei diesem 52. Bundeswettbewerb 178 Teilnehmer mit 107 Projekten für in 7 Fachgebieten angemeldet. Aus dem Land Brandenburg kamen 3 Mädchen und 6 Jungen. Aus dem Fachgebiet Technik kamen insgesamt 31 Teilnehmer, gegen die sich Florian und sein Partner durchsetzte. Die „Fliegende Forschungsplattform" wurde, wie wir berichtet haben, von Florian und Falko seit Jahren in ihrer eigenen AG „Flyvidia" entwickelt; und Falko erhielt inzwischen sein Abiturzeugnis an unserer Schule, bereits vor zwei Jahren. Nun gelangte ihre Forschungsarbeit mit der Würdigung durch den Sonderpreis beim Bundesfinale zu einem krönenden Abschluss.


Von dem spannenden Ablauf des Bundesfinales erzählt Florian:


Florian, wie verliefen die drei aufregenden Tage?


Nach Anreise und Begrüßung in Erlangen am Donnerstag nahmen wir dann am Freitag an den Jurorengesprächen teil. Den Abend verbrachten wir zur Entspannung wir in der Siemens Sport- und Freizeitanlage.


Dann kam der Samstag.


Zuerst präsentierten wir wieder vor der Jury. Die Sonderpreisverleihung, wo Falko und ich die 1000,- € erhielten, wurde von Ralph Caspers und Shary Reeves, den deutschen Botschaftern der UN-Dekade Biologische Vielfalt, moderiert. Ihr kennt die beiden sicher aus der Sendung „Wissen macht AH!". Das alles fand im Siemens Forschungs und Entwicklungszentrum statt.


Standen noch mehr Prominente aus dem Fernsehen Pate?


Ja, der Physiker Ranga Yogeshwar z.B. moderierte am Sonntag die Siegerehrung.


Wie war es für dich?


Es war richtig toll, vor allem so vielen Jungen Forscher_Innen zu begegnen. Ich habe die Atmosphäre und die Aufregung sehr genossen. Die Jury bestand ausschließlich aus Dozenten, so Professoren und Doktoren und anderen wissenschaftlichen Mitarbeitern von Technischen Universitäten und Hochschulen überall in Deutschland. Das war schon sehr spannend für mich. Zwei der vier Juroren aus meinem Fachgebiet waren selbst schon einmal Bundeswettbewerbsteilnehmer.


Wie geht es weiter mit eurem Projekt?


Es gab bereits eine Radiosendung auf dem rbb, wo ich interviewt wurde. Als nächstes bin ich jetzt auf die „Lange Nacht der Wissenschaften" am 24. Juni in Berlin eingeladen, wo ich unser Forschungsergebnis präsentiere.


Herzlichen Glückwunsch, lieber Florian, weiterhin viel Erfolg – und viele Grüße an Falko!


Danke sehr.

 

 

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